Förderungen für umweltfreundliche Maßnahmen in landwirtschaftlichen Betrieben

Die Ziele des vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) eingerichteten Energie- und Klimafonds (EKF) sind klar benannt: Umwelt- und klimafreundliche Maßnahmen landwirtschaftlicher Betriebe erhalten stärkere Förderungen, vor allem aber im Bereich Bioenergie. Die betriebliche Energieerzeugung soll hierdurch künftig nicht nur sauber und zuverlässig, sondern auch bezahlbar werden. Eine entscheidende Rolle spielt dabei Energie, die aus nachwachsender Biomasse wie Holz oder Raps gewonnen wird – sogenannte Bioenergie. Im Mittelpunkt des Energie- und Klimafonds stehen die Themen Bioenergie, Klimaschutz und Energieeffizienz. Zusätzlich können verschiedenste Forschungs- und Entwicklungsprojekte in der Landwirtschaft eine entsprechende Förderung beantragen. Dadurch werden bis zu 80 Prozent der Kosten für entsprechende Investitionen übernommen. Folgende Förderschwerpunkte wurden von der Bundsregierung bzw. vom BMEL bekanntgegeben:

Mehr Bioenergie

Bioenergie wird optimal in den Prozess der Energiegewinnung integriert, und zwar sowohl in bereits existierende als auch in neu entstehende Anlagen. Dementsprechend betrifft dies vor allem dezentrale Energiesysteme in ländlichen Regionen. Dabei dreht sich alles um Aspekte wie Energieeffizienz, Vernetzung, Sektorkopplung und Energiespeicherung.

Förderungen „Systemintegration mit Bioenergie“:

  • Flexible und effiziente Bereitstellung von Strom und Wärme
  • Leuchtturmkonzepte zur praktischen Erprobung
  • Speichertechnologien und Energienetze
  • Dezentrale Bioenergie-Systeme
  • Sektorkopplung
  • Strom- und wärmegeführte KWK-Konzepte (Kraft-Wärme-Kopplung)
  • Stofflich-energetische Nutzung von Biomasse
  • Speichertechnologien und Energienetze
  • Digitalisierung
  • Integration in bestehende und neue Anlagen

Weniger Treibhausgase

Um die Menge der ausgestoßenen Treibhausgase weiter zu senken, stellt der Bund klimafreundliche Energieträger aus Biomasse zur Verfügung. Verbesserte Verfahren für Anbau und Umwandlung optimieren außerdem den Effizienzgrad der Energiegewinnung und reduzieren damit nicht nur schädliche Emissionen, sondern auch unnötige Kosten.

Förderungen „Minderungen von THG-Emissionen“:

  • Neuartige Verfahren zur Konversion
  • Verbesserung der Ausgangsbiomasse
  • E-Mobilität durch neue Biokraftstoffe
  • Wissenschaftliche Projekte zur Bioenergie-Erzeugung
  • Reduzierte Emissionen von Biomasse-Feuerungsanlagen
  • Verwertung von Konversionsrückständen

Förderungen nutzen, Energiebilanz verbessern

Der Energie- und Klimafonds bietet rund um das Thema Bioenergie zahlreiche Anreize zur Optimierung von Heiz- und Energiesystemen. Für landwirtschaftliche Betriebe also eine günstige Gelegenheit, die eigene Energiebilanz zu verbessern und von den angebotenen Fördermöglichkeiten des Bundes zu profitieren. So wird beispielsweise aus Biomasse erzeugter Strom höher vergütet oder die Verwendung reiner Biokraftstoffe steuerlich begünstigt. Weiterhin wird die Nutzung von Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) maßgeblich gefördert. Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Kostengünstige Erneuerung der eigenen Heizungs- und Energieanlagen
  • Niedrigere Kosten für Brennstoff
  • Höhere Energieeffizienz, niedrigere Betriebskosten
  • Dezentrale Energieversorgung
  • Umwelt- und klimaschonende Energieerzeugung

Mit ihren beiden Förderschwerpunkten „Minderungen von THG-Emissionen“ und „Systemintegration mit Bioenergie“ stellt die Bundesregierung also ein umfassendes Paket von Fördermaßnahmen zur Verfügung. Dadurch ist für landwirtschaftliche Betriebe nun ein günstiger Einstieg in die Nutzung von Bioenergie möglich – und das kommt Kosten- und Ököbilanz in gleichem Maße zugute. Bei der Einreichung von Förderanträgen oder Projektvorschlägen sind überdies keine Fristen zu beachten.

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